Reparieren lohnt nicht

Samstag, 3. Dezember 2016 - 20:00

Theater Hofspielhaus

Am 3. Dezember ist Andy Sauerwein im Hofspielhaus.

Der Kaparettist ist anfang Dezember im Hofspielhaus. | Foto: Andy Sauerwein Homepage

Reparieren lohnt nicht

-Andy Sauerwein

Einlass: tba.

Defekte Toaster, die man nur noch als Ballmaschine benutzen kann. Durchgedrehte Waschmaschinen, die als Rüttelmaschinen auf dem Bau arbeiten. Autos, die mit Sensoren vollgestopft nur einen einzigen Zweck haben – möglichst bald kaputt zu gehen.
Sauerwein spricht die Themen der Zeit an: Nachhaltigkeit, Ernährung, Generation-Smartphone. Mit humorvollem Blick und viel Ironie legt er den Finger auf die Wunden unserer Zeit, reißt sie auf und spuckt hinein. Er erzählt, warum er vom Kreuzfahrtschiff geflogen ist, weshalb Veganer auch kein Huhn essen (ist Ei drin), warum unsere Produkte immer schneller kaputt gehen müssen und wieso ein defekter Drucker für den Afrikaner im Asylheim verantwortlich ist. Kein Gefälligkeits-Kabarett, denn: Sauerwein hat eine Meinung.
Andy Sauerwein gehört zu den besten Musikern in der Kleinkunst-Szene. Ein ganzes Orchester bringt er gleich mit: Klavier, Keyboard, Schlagzeug, Gesang – gleichzeitig von einem einzigen Mann gespielt. In seinem vierten Kabarett-Programm beweist er seine ganze musikalische Vielfalt.
Locker plaudernd sitzt er am Klavier, überzeugt mit hintergründigem Humor, lässt eine komplette Kapelle erklingen und stampft dabei Rhythmen, die unter die Haut gehen und im Kopf bleiben.
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www.AndySauerwein.de

 

Andy entdeckte das Licht der Welt im Alter von drei Jahren. Ab da besaß er nämlich eine Brille. Die Grundschule Sulzbach verbrachte er meist mit 8 Dioptrin in der letzten Reihe, den Rest des Tages streifte er sorgenfrei durch die Wälder und Wiesen des bayerischen Untermains. Mit 12 Jahren entschlossen sich seine Eltern, ihren Erstgeborenen der Kirche zu schenken und schickten ihn auf ein katholisches Jungen-Internat in Lohr am Main. Die nächsten Jahre verbrachte Andy dort ein Leben in tiefem Gebet, Litanei und Lethargie. Der Mariannhiller Orden tat sich schwer daran, einen Priester aus Andy zu formen und musste sechs Jahre später sein Scheitern eingestehen. Forciert wurde dieses Scheitern noch durch die Tatsache, dass Andy den Gottesdienst gerne mit „Highway to hell“ auf der Kirchenorgel begleitete.
Mit 18 Jahren zurück ins Leben gespült, absolvierte Andy das Abitur auf dem musischen Dalberg-Gymnasium in Aschaffenburg am Main. 2002 folgte der Umzug nach Würzburg, wo er mit dem Lehramtsstudium begann. Da Studenten damals noch viel Zeit hatten, begann Andy mit ersten Solo-Auftritten am Klavier und bemerkte schnell, dass sich mit Kabarett die drohende Verbeamtung auf Lebenszeit abwenden ließe. Ein letzter Versuch der Universität Würzburg, ihn mit einer Promotion in Schulpädagogik davon abzuhalten, kam zu spät: Seit 2008 ist Andy Sauerwein hauptberuflicher Kabarettist, vernünftiger Pianist und anerkannter Scherzkeks.
Seine aktuelle Sehschwäche beträgt 6 Dioptrin.

Karten: http://bit.ly/AndySauerwein

Reparieren lohnt nicht was last modified: Oktober 27th, 2016 by vollblutTEAM

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