The Franklin Electric

Donnerstag, 13. April 2017 - 20:30 / 21:00

Strom / München

The Franklin Electric kommt nach München.

Foto: Le Petit Russe

The Franklin Electric

Tour 2017

Einlass: 20.30 Uhr.

Blue Ceilings – lightning  strikes, again.

Ein blauer Blitz am nächtlichen Himmel – Elektrizität – das Leben. Ein Funke, der die Gedanken befeuert, das Herz, die Fantasie. Der Funke, der auch The Franklin Electric inspiriert.

Nach „This Is How I Let You Down“, kehrt die Band aus Montreal mit ihrem lang erwarteten zweiten Album „Blue Ceilings“ zurück.

„Der menschliche Faktor, der Funke der überspringt… Das ist es, was uns Künstler antreibt überhaupt Musik zu machen. Man stürzt sich obsessiv auf sein Thema, vergisst zu essen, bis alles richtig klingt und richtig ausgedrückt ist. Dieser Antrieb ist bei uns größer denn je.”Jon  Matte

Wie alles anfing…. Jon Matte wuchs in einem Elternhaus auf, wo Musik eine große Rolle spielte, Musiker ein und aus gingen und im Zentrum des Hauses das Klavier der Mutter stand. Er erinnert sich: „Ich wuchs in einer irisch‐katholischen Familie auf, jeden Sonntag ging es in die Kirche. Meine Mutter war Chorleiterin, also sangen wir Kirchenlieder, irische Folksongs, all diese schönen mehrstimmigen Lieder, akustische Gitarren und Fiddel.“ Matte beschäftigte sich in den folgenden Jahren darüber hinaus mit Jazz und so ziemlich allem zwischen Hip Hop bis Elton John und den anderen Songwriting‐Größen der 70er Jahre. Das legendäre Verve Label beauftragte ihn eines Tages mit dem Remix eines Nina Simone Albums. Das gab ihm die Gelegenheit, mit  Sound-Ingenieuren zu arbeiten und von ihnen zu lernen. So wuchs der Wunsch, selbst Musik zu machen.

Ihren ersten Song „This Is How I Let You Down“ veröffentlichten The Franklin Electric zunächst unabhängig, dann 2014 noch einmal über das Label Indica Records. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und in kürzester Zeit zählte man eine Viertel Million YouTube Hits und die Band betrat die Bühne der alternativen Folk Szene. Mit Old Piano wickelte The Franklin Electric mit einem einzigen Song ganz Kanada um den Finger, als sie bei einen Songwriting Wettbewerb in Nashville antraten und 8000 andere Bands übertrumpften und mit dem Song Erste wurden. In der Folge erhielten sie Angebote, als Support für namhafte Künstler anzutreten: Ben Howard, Mumford and Sons, Edward Sharpe and the Magnetic Zeroes, City & Colour, Half Moon Run. 2015 spielten die vier über 180 Konzerte von Kanada bis Australien, darunter allein drei Touren in Europa – überwältigende Kritiken folgten auf dem Fuß. Sowohl Kritiker als auch Fans reagierten vor allem auf die außergewöhnliche Stimme vom Jon Matte und auf sein intuitives und fesselndes Songwriting.

Ungewöhnlich auch der Gesamtsound der Band – mit einer Trompete, nicht gerade gängig im Pop. „Die Trompete ist meine Geheimwaffe“, sagt Matte. „Die kann ich immer auspacken und die Leute sagen ‘What the fuck’? Für mich ist es ein hymnisches Instrument.“

Was bedeutet Songwriting für Matte? Eine Kombination aus Geheimnis und Rationalität. „Ich dachte bei Spiritualität immer an eine Mischung aus blindem Glauben – etwas Magischem, das man nicht begreifen kann – und Wissenschaft: Atome, Schwingungen, wie alles verbunden ist. Ich glaube, die Songs spiegeln genau das wider. Es gibt etwas sehr Dunkles, Mysteriöses, aber auch Hoffnung.“

Mit dem neuen Album Blue Ceilings bewegen sich The Franklin Electric auf das nächste Level: Musik, die bezaubert, und ein reifer, ein ausgereifter Sound. Beginnen wir mit I Know the Feeling – graziös, dramatisch, dunkel am Rand, die Stimmung vor dem Morgengrauen. „Ich mag den Song sehr,“ sagt Matte, „weil er  sich anfühlt, als ob ich mich mit jedem Menschen verbinden kann.“ Human music for an Autotuned world.

In Walk With You hat Jon Matte tatsächlich ein Gespräch verarbeitet, das er mit einer Freundin hatte – es sind echte Zitate. „Diese Zeilen sind sehr persönlich und es ist eine Art Heartbreak Song entstanden.“ Als Zuhörer oder Zuhörerin ist es einem vielleicht mal ähnlich gegangen. So entsteht ein Dialog nicht nur zwischen den Musikern, sondern auch zwischen Band und Publikum.

Ein kleiner Artikel darüber wie Jon Matte mit seinem Liebeskummer umging: http://bit.ly/JonMatteArtikel

Hier ein kleiner Einblick mit dem Song “Someone Just Like You”:

The Franklin Electric was last modified: April 6th, 2017 by vollblutTEAM

Bahnwärter Thiel

Freitag, 28. Oktober 2016 -

Bahnwärter Thiel

Am 27.10.2016 öffnet das Bahnwärter Thiel.

Foto Bahnwärter Thiel

Bahnwärter Thiel

Am 27. Oktober öffnet das Kulturhaus Bahnwärter Thiel erneut seine Tore auf dem Viehhofgelände. Das Eröffnungswochenende wird lebendig und tanzbar mit der DJane Ida Daugaard zum Opening, dem Hamburger DJ Sven Dohse am Freitag und am Sonntag wird es dramatisch mit der Theatergruppe Nagynauten und „Orpheus Inferno“. Von Oktober bis Mai gastiert das Kulturhaus am Viehhof und lädt die Besucher mit einem vielseitigen Programm aus Kunst, Kultur, Theater und Musik ein, zu tanzen und zu träumen.

Bahnwärter – zurück zum Ursprung
Ein wunderschöner Sommer vor der Hochschule für Fernsehen und Film geht zu Ende. Der Bahnwärter Thiel gastierte diesen Sommer in Kooperation mit der HFF und der Filmemacherin und Autorin Doris Dörrie mit seinem Zugwagon aus den 50er Jahren vor der Hochschule. Ein vielseitiges Programm aus Ausstellungen, Lesungen und Konzertabende lockte die Besucher in die Sonne um die Sommerstunden zu genießen und an lauen Abenden im gemütlichen Zugwago zu sitzen. Nun geht es dorthin zurück, wo alles begann – das Gelände der ehemaligen Großviehhalle im Schlachthofviertel. Auf einer riesigen Brachfläche wird erneut der ehemalige Lenbachpavillon aufgebaut, in den der Zugwagon so integriert wird, dass er heraus zu brechen scheint. Eingerahmt von 40 Fuß Seecontainern beginnt die neue Spielzeit des Bahnwärter Thiel am Donnerstag, den 27. Oktober. Der Sound der Wahlberlinerin und DJane Ida Daugaard verspricht ein rauschendes Fest und wer noch nicht genug hat, der kommt am Freitag auf seine Kosten, wenn die Hamburger DJ-Legende Sven Dohse die Menge zum Tanzen bringt. Am Sonntagabend wird es dramatisch mit einer Mischung von Dantes göttlicher Komödie und der griechischen Mythologie: „Orpheus Inferno“ gespielt von der freien Münchner Theatergruppe Nagynauten.

Neu und Alt zugleich
Die neue Spielzeit des Bahnwärter Thiel bietet wieder ein buntes Programm, das die Vielfalt und Kreativität der Münchner Kulturszene widerspiegelt. Neu im Programm sind regelmäßige Tanzabende, an denen die Gäste den brasilianischen Tanz Forró lernen können, oder die Hüften bei Swing-Tanzkursen schwingen. Regelmäßige Radio-Live-Übertragungen der freien Online- Radiostation DUBLAB im Zugwagon, an denen sich die Besucher aktiv beteiligen können. Einmal im Monat an Sonntagen werden Tanz- und Theatergruppen mit ihrem Spiel auf der offenen Bühne des Bahnwärter die Zuschauer in den Bann ziehen.

Die erfolgreiche Reihe der Schienenbuskonzerte wird fortgeführt. Jeden Mittwoch werden bei freiem Eintritt nationale und internationale Bands auftreten. Die Genres sind dabei so vielfältig wie das Publikum, von Singer- und Songwriter, Jazz, Blues, Weltmusik, bayerischer Musik bis zu Swing und Pop ist alles dabei. Einmal im Monat können Vintage-Liebhaber beim beliebten Krims- & Krams Flohmarkt neue und alte Schätze ersteigern. Ebenfalls einmal im Monat folgt der Bahnwärter alten Traditionen und wird zum Bahnhofskino. In gemütlicher Atmosphäre können die Gäste anspruchsvolle Filme und Dokumentationen sehen. Und schließlich werden die Wochenenden gebührend mit nationalen und internationalen DJ´s gefeiert.

Veranstaltungszeitraum ist vom 28. Oktober 2016 bis Anfang Mai 2017.

Inhalte:
Theater: An zwei Sonntagen im Monat werden Theatergruppen aus München auftreten.
Krims & Krams Sonntagsflohmarkt: Jeden ersten Sonntag im Monat.
Bahnhofskino: Jeden dritten Sonntag im Monat.
Schienenbuskonzerte: Jeden Mittwoch spielen Bands im Pavillon und im Zugwagon. Der Eintritt
ist frei. Spenden erwünscht.
Tanzabende: Forró oder Swingabende mit Anleitung von Tanzlehrern an Donnerstagen.
Clubnächte: Nationale und internationale DJ´s heizen die Tanzfläche ein.
Außerdem Lesungen, Ausstellungen, Kinderprogramm, Kochkurse, uvm.

 

Bahnwärter Thiel was last modified: Oktober 27th, 2016 by vollblutTEAM

Die Halbtrockenen

Donnerstag, 3. November 2016 - 20:00

Pasinger Fabrik

Die Halbtrockenen präsentieren ihr neues Programm.

Foto wurde uns vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.

Verhinderte Musikrevue über die Kraft von Rebensaft

„Ich hab’ den Wein gern und der Wein hat mich auch gern.“  Unter diesem Liedtitel von Operettenkönig Robert Stolz hat  ein neues Münchner Quartett sein eigenes Bühnenformat entwickelt: die verhinderte Musikrevue. Am 3. November 2016 um 20 Uhr feiern die Halbtrockenen auf der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik Premiere.

Die Sängerinnen Katrin Neoral und Steffi Trinker verwischen mit Keyboarder Tobias Radtke und Kontrabassist Florian Schlierf die Grenzen zwischen Konzert, Theater und Kabarett. Sie laden ein zu einer musikalisch-theatralischen Kostprobe durch lauschige Weingärten und gemütliche Buschenschank-Stuben. Dorthin, wo Hans Moser der Reblaus zuprostet, Paul Hörbiger noch ein Flascherl bestellt und Peter Alexander den Wein nicht gern allein trinkt. Doch  die kitschige Reben-Romantik ist reiner Etikettenschwindel. Hinter dem harmlosen Bunten Abend verbirgt sich eine ungewöhnliche Entwöhnungskur mit hochprozentiger Rückfallgarantie.

Der Zauber von Rebensaft hält nur vordergründig als durchgängiges, harmoniestiftendes Motto Stand. Manchmal plakativ schrill, manchmal querdenkerisch irritierend drängt sich die mühsam kaschierte Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ins Rampenlicht: Wie lassen sich eine überambitionierte Pseudo-Kabarettistin, ein kalauernder Alleinunterhalter, ein naives Showgirl und ein pedantischer Orchestermusiker auf eine Bühne bringen? Der Wein als kleinster gemeinsamer Nenner beschert ihnen nicht nur endlose, kostspielige Proben sondern auch die letzte gemeinsame Chance auf eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt: Die vier entlocken süffigem Liedgut süffisante Zwischentöne.

Mit süßlich-kräftigem Zwiegesang, minimalistisch begleitet durch Keyboard, Kontrabass und Percussion keltern sie eine Cuvée aus sentimentalen Wiener Heurigenliedern, Operettenschmonzetten und eingängigen Popsongs rund um Bacchus‘ Gabe. Den bekannten Titeln verpassen sie durch Arrangements aus den Anbaugebieten Swing, Calypso, Pop und Schlager ihr eigenes Etikett. Ein Bouquet aus lieblichen Melodien und blumigen Songtexten mit herbem Abgang.

Die Idee zu den Halbtrockenen stammt von der Münchnerin Katrin Neoral. Direkt nach ihrem  Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft machte die heute 36-Jährige eine Gesangsausbildung an der Neuen Jazzschool. Diese Kombination führte die gebürtige Landshuterin schließlich zum Genre Musikrevue: „Nur als Sängerin habe ich mich nie vollständig auf der Bühne gefühlt. Aber auch das Schreiben allein war nicht die komplette Erfüllung für mich. Darum war ich einige Jahre auf der Suche danach, wie ich meine Begeisterung für Musik, Entertainment, Theater und Kabarett unter einen Hut bringen kann. Außerdem kann ich mit den Halbtrockenen endlich auf eine intellektuell einigermaßen vertretbare Art meine etwas peinliche Leidenschaft für österreichische Revuefilme und Operetten aus den 1930er bis 50er Jahren auf der Bühne ausleben. Die ist mir zwar selber unerklärlich aber leider nicht therapierbar.“ Sie lässt deshalb ihr Premierenpublikum entscheiden: „Ein Schluckerl Seligkeit? Oder doch ein rechter Sauerampfer?“

Die Halbtrockenen was last modified: Oktober 17th, 2016 by vollblutTEAM

Melody Gardot

Mittwoch, 13. Juli 2016 - 19:00

Tollwood Sommerfestival/Musik Arena

Melody Gardot kommt endlich nach München.

Foto: Franco P. Tettamanti

Melody Gardot

Sie ist eine der aufregendsten musikalischen Entdeckungen dieses Jahrzehnts: Mit der kühlen Sinnlichkeit einer Cinéma-Noir-Ikone zelebriert Melody Gardot den Zauber der Zerbrechlichkeit auf der Bühne. Ein tragischer Unfall, der sie an einen Gehstock bindet, brachte die damals 19-jährige aus Philadelphia zur Musik. Ihre ergreifende Stilmischung aus Jazz, Blues, Swing und Folk beschreibt nichts weniger als die ureigensten Gefühle der Menschheit: Leidenschaft, Liebe, Leid und Lust. Auf Tollwood präsentiert sie ihr neues, nostalgisch gefärbtes Album »Currency Of Man«.

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Melody Gardot was last modified: April 19th, 2016 by vollblutTEAM

Trio ZAKK

Samstag, 27. Juni 2015 - 16:00

Tollwood Sommerfestival, Spiridon-Louis-Ring, 80809 München

Foto:Fotos: doris oberfrank-list/Fotolia.com, Bernd S./Fotolia.com, Diatoniks, Rainer Martini, Waldramer Tanzlmusi, awhelin/Fotolia.com

Foto:Fotos: doris oberfrank-list/Fotolia.com, Bernd S./Fotolia.com, Diatoniks, Rainer Martini, Waldramer Tanzlmusi, awhelin/Fotolia.com

das Trio ZAKK im Hacker Brettl
Präsentiert von kulturIMBLOG

Das Trio Zakk bewegt sich gekonnt zwischen Swing, Tango, Musette, Klezmer, Weltmusik oder Boarisch und ist auf den Kleinkunstbühnen im bayerischen Alpenvorland zu Hause. Dabei begeistert das Ensemble durch Virtuosität und Spielfreude und zieht das Publikum mit in ihren Bann.

Besetzung:
Heinrich Zapf – Klarinette, Hackbrett, Pantomime, Gesang
Anja Awiszus – Akkordeon
Rainer Krüger – Gitarre, Manoline
Markus Kugler – Kontrabass, Percussion, Gesang

Der Eintritt ist frei.

www.tollwood.de

Trio ZAKK was last modified: Mai 7th, 2015 by kulturIMBLOG

Tom Jones

Montag, 6. Juli 2015 - 18:00

Tollwood Sommerfestival, Spiridon-Louis-Ring, 80809 München

0700-38 38 50 24

Foto: Dave J.Hogan

Foto: Dave J.Hogan

Tom Jones Live

“Ich bin der Meister aller Gesangsstile – außer Elvis vielleicht war keiner so vielseitig”, hat Tom Jones einmal selbst gesagt. Mit seiner souligen Stimme, herausragenden Entertainer-Qualitäten und einer nicht zu vernachlässigenden Portion Sexappeal begeistert “The Tiger” seit rund fünf Jahrzehnten. Mehrere Generationen von Musikfans können Hits wie “It’s Not Unusual”, “She’s A Lady” oder “Sex Bomb” frei heraus mitsingen. Dieses Jahr geht der geadelte Popstar mit seinen Greatest Hits auf Tour und kommt für eins von insgesamt nur vier Deutschlandkonzerten auf das Tollwood.

www.tollwood.de

> Tollwood Special Sommer 2015

Tom Jones was last modified: März 19th, 2015 by kulturIMBLOG

Kitty, Daisy & Lewis

Samstag, 28. Februar 2015 - 19:00 / 20:00

Muffathalle, Zellstr. 4, 81667 München

089 45875000

Foto: Graeme Durham

Foto: Graeme Durham

KITTY, DAISY & LEWIS

Wunder geschehen immer wieder. Kitty, Daisy & Lewis, drei Geschwister aus dem Londoner Vorort Kentish Town, sind ein solches: Drei junge Menschen um die 20, die mit einer Leidenschaft und authentischer Originaltreue die Musik der 40er und 50er Jahre wieder aufleben lassen, als hätte es die vergangenen fünf Jahrzehnte Rockmusik nie gegeben. Ob verschmitzte

Coverversionen der Originale oder selbstkomponierte Songs: Die drei Geschwister mit dem Nachnamen Durham hängen wie schwerelos zwischen den Epochen und begeisterten mit dieser Authentizität bislang über 250.000 Albumkäufer auf der ganzen Welt. Im Mai 2011 erschien ihr zweites Album „Smoking In Heaven“, mit großem Erfolg und einer sich anschließenden Welttournee, auf der sie sich unter anderem mit Jools Holland, Mika, Mark Ronson und Razorlight die Bühnen teilten. Nun wurde für den 23. Januar 2015 ihr drittes Album „The Third“ angekündigt. Parallel bricht das Geschwistertrio zu einer Europa-Tournee auf, die sie zwischen dem 22. Februar und dem 12. März auch für fünf Shows in Hamburg, Berlin, Wiesbaden, München und Köln nach Deutschland führt.

Im Hause der Durhams wurde von Kindesbeinen an ständig musiziert. Vater Graeme ist Gitarrist und Betreiber eines Tonstudios, Mutter Ingrid war Schlagzeugerin der Band The Raincoats. Noch bevor ihre Töchter Kitty und Daisy und ihr Sohn Lewis laufen lernten, gehörte das Singen zum festen Tagesablauf der Familie. Das Haus voller Instrumente, die Regale voller alter Platten aus den 40ern und 50ern, wuchsen sie in einer musikalisch inspirierenden Zeitschleife auf, die ihnen den Sound der Großväter näher sein ließ als jede moderne Popgruppe. Bereits als Kinder lernten die drei so unterschiedliche Instrumente wie Ukulele und Akkordeon, Banjo und Xylophon, Posaune und Klavier, Schlagzeug, Lap Steel und Mundharmonika virtuos spielen.

Mit elf Jahren stand Lewis Durham erstmals auf einer Bühne. Der Pub-Eigentümer Big Steve zeigte sich derart beeindruckt von dem jungen Talent, dass er ihn aufforderte, mit ihm zu jammen. Zur ersten Probe brachte Lewis seine damals neunjährige Schwester Kitty mit, die sich als ein regelrechter Schlagzeug-Derwisch erwies. Auch die älteste Schwester Daisy war mit von der Partie und belegte schon als Zwölfjährige, dass in ihr ein außergewöhnliches Gesangstalent schlummert. Kitty, Daisy & Lewis waren geboren. Von Anfang an widmeten sie sich dabei den vermeintlich verstaubten Künstlern, die sie von den Schellack-Platten ihres Vaters kannten.

Die 2007 veröffentlichte Compilation „A-Z of Kitty, Daisy & Lewis“ beinhaltete 25 Interpretationen ihrer Lieblingssongs aus einer vergangenen Ära. Ein Jahr später erschien ihr erstes reguläres Album „Kitty, Daisy & Lewis“, eine Mischung aus weiteren Ausführungen ihrer alten Lieblingssongs und eigenen Stücken. Darauf lassen sie Jump Blues und Rockabilly, Swing, Bluegrass und Rhythm’n’Blues in der Tradition großer Helden wie Louis Armstrong, Nina Simone, Ray Charles, Sam Cooke oder Rufus Thomas wieder auferstehen. Das gesamte Album wurde mit Equipment aus den 50ern aufgenommen, alle Instrumente wurden selbst gespielt.

Im Mai 2011 erschien der Nachfolger „Smoking In Heaven“, auf dem das Trio, das live u.a. von der Mutter am Kontrabass unterstützt wird, ausschließlich eigene Songs im bereits bekannten, aufregenden Retro-Stil präsentierte. Die anschließende Welttournee geriet zum überragenden Erfolg, bevor sich die Drei in ihrem eigenen Studio, einem selbst umgebauten indischen Restaurant in London, unter Zuhilfenahme von feinstem Vintage-Equipment an die Arbeit zum nächsten Album machten. Produziert wurde „The Third“ vom legendären The Clash-Gitarristen Mick Jones. Unterbrochen wurden die Arbeiten für einige Arena-Tourneen an der Seite von Künstlern wie Stereophonics, Bryan Adams und Volbeat, die Kitty, Daisy & Lewis persönlich dazu einluden, sie um die Welt zu begleiten.

www.kittydaisyandlewis.com

Kitty, Daisy & Lewis was last modified: Februar 16th, 2015 by Redaktion