MICHAEL JACKSON – THE SYMPHONY EXPERIENCE

Sonntag, 22. Oktober 2017 - 20:00

Circus Krone / München

Michael Jackson - THE SYMPHONY EXPERIENCE kommt nach München.

Dieses Bild wurde uns von Global Concerts zur Verfügung gestellt.

MICHAEL JACKSON – THE SYMPHONY EXPERIENCE

Michael Jackson gilt als größter Popstar aller Zeiten – und noch nie hat jemand live seine Musik mit Klassik vermengt. Noch nie? Doch: Im Juni 2016 stieg in der Berliner Mercedes-Benz-Arena zum ersten Mal die Show mit dem Titel „Michael Jackson – The Symphony Experience“.
Mit einem Orchester aus 70 Musikern und einem Dutzend Sängern feierte das spektakuläre Event seine Premiere. Rund 4.000 Besucher strömten in die Arena und sahen eine zweistündige Show mit 22 Hits aus der Feder von Michael Jackson – umgesetzt als Mix aus Pop und Klassik. Mit dabei, sind die größten Chart-Erfolge „Heal the World“, „Thriller“, „Man in the Mirror“, „Billie Jean“, „Beat it“ und viele mehr.

Im Oktober 2017 ist es soweit: „Michael Jackson – The Symphony Experience“ kommt wieder auf die Bühne! So kommt der beeindruckende Event am 22.10. in den Circus Krone nach München.

Bereits bei der Premiere in Berlin war schnell klar: Das ist zu gut, um es nur ein einziges Mal auf der Bühne zu haben und dann in der Versenkung verschwinden zu lassen. Michael Jackson und Klassik, das passt. „Es war ein Abend voller Zauber“, fasst Organisator Sebastiao Pembele zusammen und drückt damit genau das aus, was die Besucher fühlten.

Die klassischen Arrangements bereichern und veredeln die Jackson Hits, ohne ihnen etwas von ihrer Energie zu nehmen. „Dieses Konzert schafft eine einmalige Verschmelzung von Pop mit Klassik“, erklärt Pembele. „Diese Show verfolgt das gleiche Ziel wie Michael Jackson mit seiner Musik: die Menschen der Welt einander näher zu bringen.“

Extra für die Shows kommt erneut das Isaiah Symphony Orchestra zusammen, das sich im Rahmen der ersten „Michael Jackson – The  Symphony Experience“ gefunden und gegründet hat. Auch großartige Sänger werden dabei sein. Bisher haben die Soul-Sänger Mic Donet und Rino Galiano zugesagt, eine Sängerin soll noch dazu kommen. Es ist aber keine Las-Vegas-Show, keine Imitation. „Die Sänger stehen für sich selbst. Michael Jackson imitieren kann eh keiner“, erklärt Pembele.
Er muss es wissen. Denn Sebastiao Pembele ist einer der größten Fans des King of Pop. Mit elf kam er nach Deutschland, auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat Angola. Deutschland war kalt und fremd, ihm fehlten die Mutter, die Freunde, die Sprache, die vertraute Umgebung. Nur die Musik gab ihm Geborgenheit: Jacksons Hits „Bad“, „Dirty Diana“ und „Can‘t Stop loving you“ kannte er aus Luanda, sie dudelten die Musik auch in der Küche des Asylbewerberheims in Solingen. Im Flur ahmten die Kinder Jacksons Schritte nach, der kleine Sebastiao hatte alle Moves drauf, natürlich auch den Moonwalk. Von den Texten verstand er kein Wort, aber er fühlte es: „Den Rhythmus, die Power, die Tiefe.“ Michael Jackson gab ihm Kraft in der Fremde. Michael Jacksons Musik wurde zum Soundtrack seines Lebens.

Mit „Michael Jackson – The Symphony Experience“ will Sebastiao Pembele, der inzwischen längst die deutsche Staatsbürgerschaft hat, sein großes Idol ehren. „Michael Jackson berührte mit seiner zeitlosen Musik Millionen von Menschen. Wir wollen mit ‚Michael Jackson – The Symphony Experience‘ seine Legende weiterleben lassen.“

MICHAEL JACKSON – THE SYMPHONY EXPERIENCE was last modified: Mai 16th, 2017 by vollblutTEAM

Karl Valentins Orchesterprobe

Freitag, 29. Dezember 2017 - 20:00

Deutsches Theater / München

Karl Valentins Orchesterprobe ist im Dezember in München.

Bild: ValentinKarlstadt Theater

Karl Valentins Orchesterprobe

Einlass: 19.30 Uhr.

Klassiker von Karl Valentin

Ein wunderbar groteskes Gefecht zwischen Taktstock, Masskrug und Geigenbogen – ein Großangriff auf die Lachmuskeln. DIE ORCHESTERPROBE gehört zu den Klassikern des Repertoires von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Nach zwei ausverkauften Gastspielen kehrt das ValentinKarlstadt Theater damit nun zurück auf die Silbersaal-Bühne des Deutschen Theaters. In dieser haarsträubenden, zeitlosen Komödie gibt „Valentin“ nacheinander den Trompeter, Violinisten und Schlagzeuger. Ständig unterbricht und provoziert der aufmüpfige „schlechteste“ Musiker den Vorstadtkapellmeister („Karlstadt“), und bringt ihn zur Verzweiflung. Nichts klappt, und das aufs Schönste. In der Zwischenzeit übt sich das Orchester herrlich schräg durch unsägliche Kostproben mit schwungvoller und skurriler Musik.

Begeisterte Enkelin

Zu den großen Fans des Theaters zählte auch die Enkelin von Karl Valentin, Anneliese Kühn. Immer wieder besuchte sie Aufführungen und war begeistert.  „Viele behaupten zwar immer, man könne Karl Valentin nicht nachspielen, doch das ValentinKarlstadt Theater schafft es hervorragend die Beiden auf der Bühne wieder lebendig werden zu lassen. Gerald Karrer, Bele Turba und Christian Auer führen fort, was meinem Großvater schon immer sehr am Herzen lag: ‚Ich will ja nur, dass die Leute lachen‘.“

Eintrittspreis ab 30,00 Euro.

Karl Valentins Orchesterprobe was last modified: Mai 15th, 2017 by vollblutTEAM

Karl Valentins Orchesterprobe

Mittwoch, 27. Dezember 2017 - 20:00

Deutsches Theater / München

Karl Valentins Orchesterprobe ist im Dezember in München.

Bild: ValentinKarlstadt Theater

Karl Valentins Orchesterprobe

Einlass: 19.30 Uhr.

Klassiker von Karl Valentin

Ein wunderbar groteskes Gefecht zwischen Taktstock, Masskrug und Geigenbogen – ein Großangriff auf die Lachmuskeln. DIE ORCHESTERPROBE gehört zu den Klassikern des Repertoires von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Nach zwei ausverkauften Gastspielen kehrt das ValentinKarlstadt Theater damit nun zurück auf die Silbersaal-Bühne des Deutschen Theaters. In dieser haarsträubenden, zeitlosen Komödie gibt „Valentin“ nacheinander den Trompeter, Violinisten und Schlagzeuger. Ständig unterbricht und provoziert der aufmüpfige „schlechteste“ Musiker den Vorstadtkapellmeister („Karlstadt“), und bringt ihn zur Verzweiflung. Nichts klappt, und das aufs Schönste. In der Zwischenzeit übt sich das Orchester herrlich schräg durch unsägliche Kostproben mit schwungvoller und skurriler Musik.

Begeisterte Enkelin

Zu den großen Fans des Theaters zählte auch die Enkelin von Karl Valentin, Anneliese Kühn. Immer wieder besuchte sie Aufführungen und war begeistert.  „Viele behaupten zwar immer, man könne Karl Valentin nicht nachspielen, doch das ValentinKarlstadt Theater schafft es hervorragend die Beiden auf der Bühne wieder lebendig werden zu lassen. Gerald Karrer, Bele Turba und Christian Auer führen fort, was meinem Großvater schon immer sehr am Herzen lag: ‚Ich will ja nur, dass die Leute lachen‘.“

Eintrittspreis ab 30,00 Euro.

Karl Valentins Orchesterprobe was last modified: Mai 15th, 2017 by vollblutTEAM

Die Herzogin von Chicago

Sonntag, 10. September 2017 - 19:00

Deutsches Theater / München

Die Herzogin von Chicago kommt nach München.

Foto: Budapester Operettentheater

Die Herzogin von Chicago

Nach den erfolgreichen Gastspielen der beiden Operetten „Die Csardasfürstin“ (2015) und „Gräfin Mariza“ (2016) steht mit DIE HERZOGIN VON CHICAGO auch in diesem Sommer eine Operette von Emmerich Kálmán auf dem Spielplan des Deutschen Theaters. Die Neuinszenierung von Attila Béres, die 2016 erstmals am Budapester Operettentheater zu sehen war, feiert im September nun Deutschlandpremiere in München. Vor fast 90 Jahren, am 5. April 1928, wurde die Operette erstmals in Wien aufgeführt. Gemeinsam mit seinen Textdichtern Julius Brammer und Alfred Grünwald wagte sich Kálmán an ein für damalige Zeiten heikles Thema. Das Eindringen des Jazz in das Genre der Wiener Operette. „Jazz gegen Csardas” lautet dann auch die Überschrift der Uraufführungskritik in der „Neuen Freien Presse”. Während sich die Gegensätze im Stück annähern und gegenseitig befruchten, führt der Jazz im kurze Zeit später von den Nazis beherrschten Deutschland zum Aufführungsverbot der Operette. Man versah sie wie so viele andere unliebsame Werke kurzerhand mit dem Etikett „Entartete Musik”.

EINE WETTE MIT FOLGEN

DIE HERZOGIN VON CHICAGO erzählt die Geschichte der verwöhnten Millionärstochter Mary aus den USA. Diese wettet mit ihrer Freundin Edith Rockefeller, einem ebenfalls sehr reichen Mädchen, darum, bei der anstehenden Europareise etwas zu kaufen, was normalerweise für Geld gar nicht zu bekommen ist. Der Einsatz: eine Million Dollar. Mary lernt während der Reise Boris kennen, den attraktiven Thronfolger des imaginären ost-europäischen Landes Sylvaria. Mit ihrer sturmhaften Begegnung beginnt der Kampf zwischen zwei Weltordnungen. Das reiche amerikanische Mädchen kauft und gestaltet den königlichen Palast des hoffnungslos verschuldeten Landes Sylvaria um, hofft aber insgeheim auf die Liebe von Boris. Der hingegen versucht, seine Selbstachtung und kulturellen Wurzeln vor dem mitreißenden Einfluss aus Übersee zu schützen.

MUSIKALISCHER WETTSTREIT

Charleston oder Csardas, Geld oder Monarchie, amerikanischer Lebensstil oder europäische Traditionen – das sind die Fragen, die sich auch in der Musik und in der Besetzung widerspiegeln. Ein Jazz- sowie ein Zigeuner-Trio setzen einen wundervollen Kontrast zu den klassischen Operettenmelodien des 38-köpfigen Orchesters. Aber auch für die Kostümbildner stellte das Duell der Kulturen eine reizvolle Herausforderung dar. Neben ungarischen Trachten, sind moderne Kleider zu sehen. In manchen Szenen erscheinen sogar typisch amerikanische Kino- und Cartoonfiguren auf der Bühne. Neben den Musikern bilden 15 Solisten, ein 25-köpfiger Chor sowie 17 Tänzerinnen und Tänzer das ebenso große wie großartige Ensemble des Budapester Operettentheaters.

DAS BUDAPESTER OPERETTENTHEATER

Seit 1923 bietet das Traditionshaus musikalische Unterhaltung der Spitzenklasse und genießt internationalen Ruf als eines der weltweit führenden Operettentheater. Mit seinen Produktionen ist es regelmäßig in München und am Deutschen Theater zu Gast. Zuletzt mit den beiden Kálmán-Operetten „Die Csardasfürstin“ und „Gräfin Mariza“.

Die Herzogin von Chicago was last modified: März 30th, 2017 by vollblutTEAM

Die Herzogin von Chicago

Sonntag, 10. September 2017 - 14:30

Deutsches Theater / München

Die Herzogin von Chicago kommt nach München.

Foto: Budapester Operettentheater

Die Herzogin von Chicago

Nach den erfolgreichen Gastspielen der beiden Operetten „Die Csardasfürstin“ (2015) und „Gräfin Mariza“ (2016) steht mit DIE HERZOGIN VON CHICAGO auch in diesem Sommer eine Operette von Emmerich Kálmán auf dem Spielplan des Deutschen Theaters. Die Neuinszenierung von Attila Béres, die 2016 erstmals am Budapester Operettentheater zu sehen war, feiert im September nun Deutschlandpremiere in München. Vor fast 90 Jahren, am 5. April 1928, wurde die Operette erstmals in Wien aufgeführt. Gemeinsam mit seinen Textdichtern Julius Brammer und Alfred Grünwald wagte sich Kálmán an ein für damalige Zeiten heikles Thema. Das Eindringen des Jazz in das Genre der Wiener Operette. „Jazz gegen Csardas” lautet dann auch die Überschrift der Uraufführungskritik in der „Neuen Freien Presse”. Während sich die Gegensätze im Stück annähern und gegenseitig befruchten, führt der Jazz im kurze Zeit später von den Nazis beherrschten Deutschland zum Aufführungsverbot der Operette. Man versah sie wie so viele andere unliebsame Werke kurzerhand mit dem Etikett „Entartete Musik”.

EINE WETTE MIT FOLGEN

DIE HERZOGIN VON CHICAGO erzählt die Geschichte der verwöhnten Millionärstochter Mary aus den USA. Diese wettet mit ihrer Freundin Edith Rockefeller, einem ebenfalls sehr reichen Mädchen, darum, bei der anstehenden Europareise etwas zu kaufen, was normalerweise für Geld gar nicht zu bekommen ist. Der Einsatz: eine Million Dollar. Mary lernt während der Reise Boris kennen, den attraktiven Thronfolger des imaginären ost-europäischen Landes Sylvaria. Mit ihrer sturmhaften Begegnung beginnt der Kampf zwischen zwei Weltordnungen. Das reiche amerikanische Mädchen kauft und gestaltet den königlichen Palast des hoffnungslos verschuldeten Landes Sylvaria um, hofft aber insgeheim auf die Liebe von Boris. Der hingegen versucht, seine Selbstachtung und kulturellen Wurzeln vor dem mitreißenden Einfluss aus Übersee zu schützen.

MUSIKALISCHER WETTSTREIT

Charleston oder Csardas, Geld oder Monarchie, amerikanischer Lebensstil oder europäische Traditionen – das sind die Fragen, die sich auch in der Musik und in der Besetzung widerspiegeln. Ein Jazz- sowie ein Zigeuner-Trio setzen einen wundervollen Kontrast zu den klassischen Operettenmelodien des 38-köpfigen Orchesters. Aber auch für die Kostümbildner stellte das Duell der Kulturen eine reizvolle Herausforderung dar. Neben ungarischen Trachten, sind moderne Kleider zu sehen. In manchen Szenen erscheinen sogar typisch amerikanische Kino- und Cartoonfiguren auf der Bühne. Neben den Musikern bilden 15 Solisten, ein 25-köpfiger Chor sowie 17 Tänzerinnen und Tänzer das ebenso große wie großartige Ensemble des Budapester Operettentheaters.

DAS BUDAPESTER OPERETTENTHEATER

Seit 1923 bietet das Traditionshaus musikalische Unterhaltung der Spitzenklasse und genießt internationalen Ruf als eines der weltweit führenden Operettentheater. Mit seinen Produktionen ist es regelmäßig in München und am Deutschen Theater zu Gast. Zuletzt mit den beiden Kálmán-Operetten „Die Csardasfürstin“ und „Gräfin Mariza“.

Die Herzogin von Chicago was last modified: März 30th, 2017 by vollblutTEAM

Die Herzogin von Chicago

Samstag, 9. September 2017 - 19:30

Deutsches Theater / München

Die Herzogin von Chicago kommt nach München.

Foto: Budapester Operettentheater

Die Herzogin von Chicago

Nach den erfolgreichen Gastspielen der beiden Operetten „Die Csardasfürstin“ (2015) und „Gräfin Mariza“ (2016) steht mit DIE HERZOGIN VON CHICAGO auch in diesem Sommer eine Operette von Emmerich Kálmán auf dem Spielplan des Deutschen Theaters. Die Neuinszenierung von Attila Béres, die 2016 erstmals am Budapester Operettentheater zu sehen war, feiert im September nun Deutschlandpremiere in München. Vor fast 90 Jahren, am 5. April 1928, wurde die Operette erstmals in Wien aufgeführt. Gemeinsam mit seinen Textdichtern Julius Brammer und Alfred Grünwald wagte sich Kálmán an ein für damalige Zeiten heikles Thema. Das Eindringen des Jazz in das Genre der Wiener Operette. „Jazz gegen Csardas” lautet dann auch die Überschrift der Uraufführungskritik in der „Neuen Freien Presse”. Während sich die Gegensätze im Stück annähern und gegenseitig befruchten, führt der Jazz im kurze Zeit später von den Nazis beherrschten Deutschland zum Aufführungsverbot der Operette. Man versah sie wie so viele andere unliebsame Werke kurzerhand mit dem Etikett „Entartete Musik”.

EINE WETTE MIT FOLGEN

DIE HERZOGIN VON CHICAGO erzählt die Geschichte der verwöhnten Millionärstochter Mary aus den USA. Diese wettet mit ihrer Freundin Edith Rockefeller, einem ebenfalls sehr reichen Mädchen, darum, bei der anstehenden Europareise etwas zu kaufen, was normalerweise für Geld gar nicht zu bekommen ist. Der Einsatz: eine Million Dollar. Mary lernt während der Reise Boris kennen, den attraktiven Thronfolger des imaginären ost-europäischen Landes Sylvaria. Mit ihrer sturmhaften Begegnung beginnt der Kampf zwischen zwei Weltordnungen. Das reiche amerikanische Mädchen kauft und gestaltet den königlichen Palast des hoffnungslos verschuldeten Landes Sylvaria um, hofft aber insgeheim auf die Liebe von Boris. Der hingegen versucht, seine Selbstachtung und kulturellen Wurzeln vor dem mitreißenden Einfluss aus Übersee zu schützen.

MUSIKALISCHER WETTSTREIT

Charleston oder Csardas, Geld oder Monarchie, amerikanischer Lebensstil oder europäische Traditionen – das sind die Fragen, die sich auch in der Musik und in der Besetzung widerspiegeln. Ein Jazz- sowie ein Zigeuner-Trio setzen einen wundervollen Kontrast zu den klassischen Operettenmelodien des 38-köpfigen Orchesters. Aber auch für die Kostümbildner stellte das Duell der Kulturen eine reizvolle Herausforderung dar. Neben ungarischen Trachten, sind moderne Kleider zu sehen. In manchen Szenen erscheinen sogar typisch amerikanische Kino- und Cartoonfiguren auf der Bühne. Neben den Musikern bilden 15 Solisten, ein 25-köpfiger Chor sowie 17 Tänzerinnen und Tänzer das ebenso große wie großartige Ensemble des Budapester Operettentheaters.

DAS BUDAPESTER OPERETTENTHEATER

Seit 1923 bietet das Traditionshaus musikalische Unterhaltung der Spitzenklasse und genießt internationalen Ruf als eines der weltweit führenden Operettentheater. Mit seinen Produktionen ist es regelmäßig in München und am Deutschen Theater zu Gast. Zuletzt mit den beiden Kálmán-Operetten „Die Csardasfürstin“ und „Gräfin Mariza“.

Die Herzogin von Chicago was last modified: März 30th, 2017 by vollblutTEAM

Die Herzogin von Chicago

Samstag, 9. September 2017 - 15:00

Deutsches Theater / München

Die Herzogin von Chicago kommt nach München.

Foto: Budapester Operettentheater

Die Herzogin von Chicago

Nach den erfolgreichen Gastspielen der beiden Operetten „Die Csardasfürstin“ (2015) und „Gräfin Mariza“ (2016) steht mit DIE HERZOGIN VON CHICAGO auch in diesem Sommer eine Operette von Emmerich Kálmán auf dem Spielplan des Deutschen Theaters. Die Neuinszenierung von Attila Béres, die 2016 erstmals am Budapester Operettentheater zu sehen war, feiert im September nun Deutschlandpremiere in München. Vor fast 90 Jahren, am 5. April 1928, wurde die Operette erstmals in Wien aufgeführt. Gemeinsam mit seinen Textdichtern Julius Brammer und Alfred Grünwald wagte sich Kálmán an ein für damalige Zeiten heikles Thema. Das Eindringen des Jazz in das Genre der Wiener Operette. „Jazz gegen Csardas” lautet dann auch die Überschrift der Uraufführungskritik in der „Neuen Freien Presse”. Während sich die Gegensätze im Stück annähern und gegenseitig befruchten, führt der Jazz im kurze Zeit später von den Nazis beherrschten Deutschland zum Aufführungsverbot der Operette. Man versah sie wie so viele andere unliebsame Werke kurzerhand mit dem Etikett „Entartete Musik”.

EINE WETTE MIT FOLGEN

DIE HERZOGIN VON CHICAGO erzählt die Geschichte der verwöhnten Millionärstochter Mary aus den USA. Diese wettet mit ihrer Freundin Edith Rockefeller, einem ebenfalls sehr reichen Mädchen, darum, bei der anstehenden Europareise etwas zu kaufen, was normalerweise für Geld gar nicht zu bekommen ist. Der Einsatz: eine Million Dollar. Mary lernt während der Reise Boris kennen, den attraktiven Thronfolger des imaginären ost-europäischen Landes Sylvaria. Mit ihrer sturmhaften Begegnung beginnt der Kampf zwischen zwei Weltordnungen. Das reiche amerikanische Mädchen kauft und gestaltet den königlichen Palast des hoffnungslos verschuldeten Landes Sylvaria um, hofft aber insgeheim auf die Liebe von Boris. Der hingegen versucht, seine Selbstachtung und kulturellen Wurzeln vor dem mitreißenden Einfluss aus Übersee zu schützen.

MUSIKALISCHER WETTSTREIT

Charleston oder Csardas, Geld oder Monarchie, amerikanischer Lebensstil oder europäische Traditionen – das sind die Fragen, die sich auch in der Musik und in der Besetzung widerspiegeln. Ein Jazz- sowie ein Zigeuner-Trio setzen einen wundervollen Kontrast zu den klassischen Operettenmelodien des 38-köpfigen Orchesters. Aber auch für die Kostümbildner stellte das Duell der Kulturen eine reizvolle Herausforderung dar. Neben ungarischen Trachten, sind moderne Kleider zu sehen. In manchen Szenen erscheinen sogar typisch amerikanische Kino- und Cartoonfiguren auf der Bühne. Neben den Musikern bilden 15 Solisten, ein 25-köpfiger Chor sowie 17 Tänzerinnen und Tänzer das ebenso große wie großartige Ensemble des Budapester Operettentheaters.

DAS BUDAPESTER OPERETTENTHEATER

Seit 1923 bietet das Traditionshaus musikalische Unterhaltung der Spitzenklasse und genießt internationalen Ruf als eines der weltweit führenden Operettentheater. Mit seinen Produktionen ist es regelmäßig in München und am Deutschen Theater zu Gast. Zuletzt mit den beiden Kálmán-Operetten „Die Csardasfürstin“ und „Gräfin Mariza“.

Die Herzogin von Chicago was last modified: März 30th, 2017 by vollblutTEAM