And So I Watch You From Afar

Montag, 6. November 2017 - 20:00

Ampere / München

And So I Watch You From Afar kommt nach München.

Dieses Bild wurde uns von Four Artists zur Verfügung gestellt.

And So I Watch You From Afar

Wenn And So I Watch You From Afar ein Ruf voraus eilt, dann ist es ganz sicher der, eine grandiose Live-Band zu sein – und das ganz ohne Sänger. Der brachiale und doch melodiöse Sound von ASIWYFA, der irgendwo zwischen Post Rock und Punk Rock einzuordnen ist, kommt aber auch vollkommen ohne Gesang aus. Ausnahmen gibt es aber auch hier, in einigen Liedern stimmen Jonathan Adger, Chris Wee, Rory Friers und Nial Kennedy im Chor Gesangsfetzen wie „Ba-Ba-Ba“ an.

Die Kritiker und Fans feiern die Band schon seit Jahren und so bezeichnete Radio ONE von BBC das selbstbetitelte Debüt 2009 als „Soundtrack der Apokalypse“. Das neue und bereits dritte Album der vier Iren „All Hail Bright Futures“ (2013) überrascht hingegen mit gelegentlichen Gesangseinlagen und einem neuen Sound.

Live bieten die vier Jungs aus Belfast ein energetisches Live-Set mit knochenharter Gitarren- und Rhythmusarbeit.

And So I Watch You From Afar was last modified: Mai 12th, 2017 by vollblutTEAM

Wirtz – 10 Jahre Tour

Dienstag, 16. Mai 2017 - 20:00

Technikum München

| Foto: Sabrina Feige

| Foto: Sabrina Feige

Wirtz

- 10 Jahre Tour

Vor einem Jahrzehnt traf Daniel Wirtz, bis dahin vielbeachteter Frontmann der auch international erfolgreichen deutschen Band Sub7even, eine folgenschwere Entscheidung. Statt weiter eher konventionellen, angloamerikanischen Rock zu adaptieren, setzte er ganz auf die Kraft der deutschen Sprache und eine kompromisslose künstlerische Authentizität. Das Ergebnis: Musik mit Charakter und Individualität, aufrichtige, sich hinterfragende deutsche Lyrik und ein enthusiastischer „Do It Yourself“-Ethos. Das „Wirtz-Jahrzehnt“ wird natürlich im Mai mit einer Tour zum Jubiläum gefeiert.

Zehn Jahre, fünf Studioalben, Hunderte von Konzerten und Zehntausende Konzerttickets später zählt Wirtz zu den profilschärfsten deutschen Künstlern zwischen Rock, Indie und Singer-/Songwriter. Entsprechend vielfältig sind seine Fans, die der Aufrichtigkeit und Konsequenz des Interpreten Daniel Wirtz und seiner Musik vertrauen.  Zwischen dem 15. und 27. Mai kann man sich einmal mehr davon im Rahmen der zehn Konzerte seiner „WIRTZ – 10 Jahre Tour!“ überzeugen. Die Schauplätze sind neun bewusst kleiner gewählte Locations in Stuttgart, München, Nürnberg, Dresden, Berlin, Hamburg, Hannover, Bochum und Köln sowie ein großes Tourfinale in seiner Heimatstadt Frankfurt.

Aus Sicht vieler Beobachter hatte es Daniel Wirtz bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends „geschafft“: Das Album seiner Band Sub7even chartete, mit „Weatherman“ war der Formation bereits zuvor ein veritabler Hit geglückt. Die Konzerthallen wuchsen ebenso wie das Interesse im Ausland, Sub7even wurden sogar in die USA eingeladen. Dennoch entschied sich Daniel Wirtz bei den Aufnahmen zum zweiten Album für ein Ende dieser Zusammenarbeit. Mit Sub7even hatte er Marktmechanismen erlebt, die seiner grundsätzlichen Einstellung widersprachen.

Sein anschließendes Soloprojekt, schlicht Wirtz genannt, folgte neben einer kompletten musikalischen Neuorientierung dem Wunsch, seine pointiert formulierten Gedanken künftig in der Muttersprache auszudrücken. So entstanden Songs voller Seele und Glaubwürdigkeit. Auch verband er künstlerische Freiheit mit beruflicher Selbstbestimmung.

2007 stellte Daniel Wirtz, frisch gebackener Chef seines eigenen Indie-Labels, das bis heute all seine Musik veröffentlicht, seine ersten drei deutschsprachigen Songs auf die neu installierte MySpace-Seite. Ohne jede Promotion sammeln diese Songs innerhalb weniger Wochen mehr als eine Million Klicks. Die Fans signalisieren damit deutlich ihr Interesse und ihre Begeisterung für den neuen Weg.

Zwischen 2008 und 2011 erscheinen auf dem eigenen Label mit „11 Zeugen“, „Erdling“ und „Akustik Voodoo“ drei Wirtz-Alben. Mit jeder CD wächst sein Erfolg, mit dem dritten Album gelingt ihm erstmals der Einstieg in die deutschen Top 5. 2014 folgt ein „Unplugged“-Album. Die anschließende Tournee bestreitet Wirtz mit einem klassischen Pianisten und einem Streicher-Ensemble, was sogar das Feuilleton auf ihn aufmerksam macht. Einem noch breiteren Publikum erschließt er sich 2015 als Teilnehmer der zweiten Staffel der VOX-Sendung „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“. Prominente Kollegen und die Fernsehzuschauer werden mit eigenständigen, gefühlvollen Interpretation regelmäßig in seinen Bann gezogen. Diese Qualität wirkt sich auch auf den Erfolg seines zeitgleich erscheinenden, vierten Albums „Auf die Plätze, fertig, los“ aus, das auch in Österreich und der Schweiz chartet.

Für sein Jubiläum hat sich Daniel Wirtz ein ganz besonderes Tourkonzept ausgedacht, dass seinem ersten Solo-Jahrzehnt Tribut zollt. Im Frühjahr erscheint ein Best Of Album, später im Jahr wird die neue Studio-CD veröffentlicht.

Karten gibt es hier: http://bit.ly/WirtzMuc

Wirtz – 10 Jahre Tour was last modified: Februar 15th, 2017 by vollblutTEAM

Two Door Cinema Club – Gameshow

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 20:30

TonHalle

Two Door Cinema Club ist in München. | Foto: artist

Two Door Cinema Club ist in München. | Foto: artist

Two Door Cinema Club

- Gameshow

Im Juni erschien „Are We Ready? (Wreck)“, die mit Spannung erwartete neue Single vom Two Door Cinema Club.

Endlich wieder ein Lebenszeichen der Nordiren und der erste Track der kommenden Platte „Gameshow“, die Mitte Oktober in die Läden kommt. Die flirrende Future-Funk-Salve macht unmissverständlich klar: TDCC melden sich mit reichlich frischer Energie zurück.
Bei der Arbeit an der neuen Platte forderten sich Two Door Cinema Club bewusst selbst heraus und gaben sich einer breiten Palette von Stilen und Einflüssen hin, von Prince, Chic, Krautrock, Neo Soul bis hin zu modernistischem Pop. Das Ergebnis ist das bisher fesselndste Album der Band – eines, das sich weit jenseits ihres bisherigen Klangs bewegt und von der Suche handelt, sich und seinen Platz in der Welt zu finden. Nachdem sie ihr bisheriges Erwachsenenleben in einer zermürbenden Album-Tour-Promotion-Mühle zugebracht hatten, verordneten sich die drei Schulfreunde eine Pause. Als sie sich den Raum gaben, ihre jeweiligen Identitäten außerhalb der Band zu entdecken, realisierten sie, dass Two Door Cinema Club nur eine Zukunft haben würde, wenn auch die zunehmenden, passiv-aggressiven Spannungen in der Band entschärft und ihre zahlreichen Dämonen bekämpft werden würden. Nachdem sie sich in ihr jeweiliges Zuhause rund um die Welt zurückgezogen hatten – Portland bei Alex, Los Angeles bei Kevin und London bei Sam – begann die Band zunächst, über E-Mail Gedanken und Ideen auszutauschen, die sie während ihrer Pause stimuliert hatten. Track-Entwürfe und Ideen wurden aus drei Ecken der Welt offen diskutiert, auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, und als sich die Sicht langsam aufklarte, kam die Band in L.A. zusammen, um das Album aufzunehmen.
Durch die selbstverordnete Auszeit mit neuer Kraft aufgeladen, ist „Gameshow“ der Sound einer Band, die zurück in ihren Tritt gefunden hat, mit einem kreativen Feuer in ihren Lenden und einer gänzlich neu ausgerichteten Zielstrebigkeit. Nun zurück ans Werk und auf die Bühne: Im Februar/März kommen Two Door Cinema Club zu uns auf Tour und präsentieren ihren neuen Sound live.

Karten findest du hier: http://bit.ly/TDCCMuc

Two Door Cinema Club – Gameshow was last modified: Februar 14th, 2017 by vollblutTEAM

EMMA6 – Wir waren nie hier

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:00

Strom München

Emma6 kommt mit neuem Album nach München. | Foto: Christoph Mack

Emma6 kommt mit neuem Album nach München. | Foto: Christoph Mack

EMMA6

- Wir waren nie hier

Einlass: 20.30 Uhr

EMMA6 ist ein deutsches Indierock-Trio aus Köln, bestehend aus Peter und Henrik Trevisan und Dominik Republik. Nach der Gründung 2005 spielte die Band zunächst zahlreiche regionale Konzerte und produzierte in Eigenregie erste Demos, ehe sie 2011 das Debütalbum „Soundtrack für dieses Jahr“ veröffentlichte. Es folgte eine Tour als Support für „Wir sind Helden“ und die erste eigene Tour. 2013 erschien mit „Passen“ das zweite Album, mit dem sie erneut durch Deutschland und 2015 auf Einladung des Goethe-Instituts auch in Rumänien tourte.

Jetzt steht das dritte Album bereit. Aufgenommen wurde es zusammen mit Produzent David Maria Trapp in den Energiekreis Zuckerhut Studios in Bonn. Getreu dem Motto „back to the roots“ bildeten die Gitarren beim Songschreiben das Fundament. Alle Songs wurden live eingespielt und gezielt mit geschmackvollen Elementen erweitert, ohne sich dabei zu sehr im Detail zu verlieren. Die Prämisse war, intuitiv Musik zu machen und dabei Wert auf organische Sounds zu legen. Wo auf den ersten beiden Alben Synthesizer waren, sind jetzt Akustikgitarre, Klavier, Bläser und Streicher zu hören. Diese Veränderung merkt man den Arrangements und der rauen Produktion an. Und sie tut ihnen gut. Den Songs und den drei Herren.

Nach zwei Alben bei einem Majorlabel hat die Band sich nochmal intensiv auf sich selbst konzentriert, um danach umso befreiter die Dinge in Eigenregie anzugehen. Herausgekommen ist ihr homogenstes Album. Zehn Songs, die überzeugen. Eindringliche Texte und Musik, die dem Bauchgefühl folgt. Eine interessante, vielversprechende Entwicklung der Band. Nach wie vor Männer mit Gefühlen, die gute Platten machen.

Hier findet Ihr Karten: http://bit.ly/Emma6MUC

EMMA6 – Wir waren nie hier was last modified: Februar 14th, 2017 by vollblutTEAM

Pool

Samstag, 11. Februar 2017 -

Milla Club

Pool kommen am 11.02.2017 nach München.

Foto Kevin Bohla

pool

Pool – das sind Danny, Nilo und David. Auf den ersten Blick wirken die drei Hamburger nicht so, als hätten sie unbedingt viel gemeinsam: Sie reden unterschiedlich, scherzen unterschiedlich, tragen ganz unterschiedliche Styles. Dabei machen sie seit dem Alter von 13 Jahren gemeinsam Musik. Was als intuitives Jugend-Gepolter während der Schulzeit anfing, hat sich über die Jahre in leichtfüßigen, schwerelosen Indie-Pop verwandelt. Pool bringt individuelle Geschmäcker zusammen, die in ihrer Vielfalt einen neuen, eigenen Geschmack kreieren. Mit dem klassischen Set-Up aus Gitarre, Bass und Schlagzeug schafft Pool das, was ihr Bandname verspricht: Einen Feel-Good-Sound, einen jugendlichen, positiven Vibe, der die Leute wegträgt – in die Sonne, an die Luft, an den Swimming Pool. Und wer zum Sprung ansetzt, kennt dieses Gefühl: loslassen, fliegen, eintauchen. Nichts anderes macht Pools Musik. Nach den zwei erfolgreichen EPs „Game Over“ und „Flex“ mit Remixes von Solomun, Aeroplane und Stimming, spielten sie im Vorprogramm bei Digitalism, Django Django und Gold Panda, und tourten als Support für The 1975 durch ganz Europa. Es folgten Auftritte beim amerikanischen SXSW-Festival, dem Melt! Festival, dem Reeperbahnfestival, dem Dockville und der Fusion. Der Song „Harm“ wurde zur offiziellen Hymne des Berlin-Festivals. 2015 erschien dann ihr erstes Album „Snacks & Supplies“, gefolgt von einer deutschlandweiten Headliner-Tour und einem Charity- Remix-Album für die Hamburger Wasserinitiative „Viva Con Agua“. Während die Jugend-Vorbilder der Band von Nirvana bis Eminem reichen, sind es heute vor allem Frank Ocean, D’Angelo, Grizzly Bear und auch „viel popelige Indie-Bands aus Frankreich“, die die drei Hamburger inspirieren. Pool hat über die Jahre viele Genres bedient, von Indie-Rock über Indie-Dance bis Indie-Elektro – „eigentlich alles, was es mit Indie im Vorwort gibt.“ Diese vielfältigen Einflüsse bleiben bis heute und machen die Musik von Danny, Nilo und David so besonders. Am 11. Februar sind Pool mit neuen Songs live zu Gast in München! Wir freuen uns…

Pool was last modified: Februar 2nd, 2017 by vollblutTEAM

Peter Doherty

Dienstag, 21. Februar 2017 - 20:00

Muffathalle München

Peter Doherty kommt nach München.

Foto: PGM

peter doherty: zwischen Rockmusik, lyrik und brillanter performance

Mit neuem Soloalbum „Hamburg Demonstrations“ auf Tournee
Ein konzertanter Streifzug durch sechs herausragende Alben

Peter Doherty gilt als einer der meistgefeierten britischen Musiker. Sowohl zu Anfang des Jahrzehnts, als er mit The Libertines der englischen Rockmusik eine neue Identität verlieh, als auch mit seiner Band Babyshambles. Sein Gespür für den ‚Sound der Gegenwart’ in Verbindung mit lyrischen Texten ließ ihn zu einer lebenden Ikone der Popkultur reifen, bei der jeder künstlerische Schritt neue Euphorie-Stürme auslöst. Seit 2008 ist Peter Doherty auch als Solo-Künstler aktiv. Im vergangenen Dezember erschien mit „Hamburg Demonstrations“ sein zweites Soloalbum, das den schillernden Musiker von einer ganz anderen, sehr intimen Seite präsentiert. Wie schon die Alben seiner beiden Bands, so stieg auch diese Platte europaweit in die Charts ein. Zwischen dem 20. und 25. Februar kommt Peter Doherty für fünf Konzerte nach Deutschland. Die Stationen sind Frankfurt, München, Köln, Hamburg und Berlin.

Kaum ein Künstler polarisiert so stark wie Peter Doherty. Es ist unbestritten, dass der Tausendsassa eine Lichtgestalt zwischen Rockmusik, Lyrik, darstellender Kunst und brillanter Bühnen-Performance ist. Wie bei vielen künstlerisch hochbegabten Menschen lebt Doherty dabei bewusst und unter ständiger Medienbeobachtung ein Leben auf der Überholspur. Es ist eine Existenz im selbstgewählten Grenzbereich: Ob seine Langzeit-Liaison mit Topmodel Kate Moss, wiederkehrende Differenzen mit seinen Bandmitgliedern oder sein Hang zum gelebten Exzess – immer wieder steht der 37-Jährige mit den vielschichtigen Interessen nicht nur dank seiner Musik in den Schlagzeilen.

Doch am Ende ist es immer wieder seine Kunst, die überzeugt. Ob eigene Bücher, Kunstausstellungen seiner Bilder oder die prägnante Darstellung im Zuge seiner ersten Hauptrolle in der Film-Adaption von Alfred de Mussets autobiografischem Roman „La Confession d’un Enfant du Siècle“: Alle Aktivitäten zeugen von einer außergewöhnlichen Strahlkraft und Intensität. Neben seinen diversen Interessen ist es aber seine Musik, die aus dem ehemaligen Kunststudenten und Herausgeber eines Fußball-Fanzines eine der populärsten Figuren der UK-Musikszene werden ließ. Es begann mit The Libertines, die Doherty Ende der 90er mit seinem Studien-Freund Carl Barat gründete. Die beiden Alben „Up The Bracket“ und „The Libertines“ bescherten ihnen nicht nur immensen globalen Erfolg und höchste Kritiker-Weihen. Sie gelten ebenso als Initialzündung für das Wiedererwachen der britischen Rockszene. Ihre Einzigartigkeit bewiesen The Libertines erneut 2015 mit dem weithin gefeierten Album „Anthems for Doomed Youth“, ihrem ebenso überraschenden und begeisternden Comeback. Die wenigen anschließenden Live-Auftritte wurden gefeiert wie die Rückkehr der größten Rockstars der Historie.

So intensiv sich The Libertines immer darstellten, so explosiv gestaltete sich auch das Verhältnis zwischen Doherty und Barat. Nach der vorübergehenden Auflösung gründete Peter Doherty 2005 mit den Babyshambles eine neue Band, die es bislang auf zwei von Kritik und Käufern gleichermaßen hochgeschätzte Alben bringt. Vor allem das Debüt „Down In Albion“ sowie die daraus ausgekoppelte Hitsingle „Fuck Forever“ gelten mit ihrem spröden Charme, kraftvollen Texten und brillanten Melodien schon jetzt als junge Klassiker.

Im März 2009 erschien das erste Solo-Album von Peter Doherty mit dem Titel „Grace/Wastelands“. Ende 2016 folgte mit „Hamburg Demonstrations“ sein zweites Solowerk, das in höchst intimer Weise von seiner neuen Wahlheimat Hamburg erzählt. Darauf hört man einen gereiften, in Momenten geradezu milde wirkenden Songwriter, dem die außergewöhnlichen Songs noch immer zufliegen. Die lyrische Komponente des George Orwell-, Graham Greene- und Charles Baudelaire-Fans hat dabei weiter an Gewicht zugenommen. Seine Songs sind Oden an das wohlgesetzte Wort. So dürften auch die anstehenden Konzerte zu echten Überraschungen werden. Denn bei Peter Doherty sollte man immer auf alles gefasst sein, was künstlerisch spannend und ungewöhnlich ist.

Peter Doherty was last modified: Februar 21st, 2017 by vollblutTEAM

Johnossi

Freitag, 3. März 2017 - 20:00

Muffathalle München

Johnossi geht mit dem neuem Album "Blood Jungle" auf ´Tour. | Foto: Pressebild

Johnossi geht mit dem neuem Album “Blood Jungle” auf ´Tour. | Foto: Pressebild

Johnossi

Seit über einem Jahrzehnt lebt das schwedische Duo Johnossi von der außergewöhnlichen Energie und Hybris, die automatisch entsteht, sobald sich die beiden Musiker John Engelbert (Gesang, Gitarre) und Oskar „Ossi“ Bonde (Schlagzeug, Gesang) an ihre jeweiligen Instrumente setzen. Ob im Studio oder auf den großen Konzertbühnen, stets gelingt es den beiden, mit nur zwei Instrumenten raumgreifende Indie-Hymnen zu kreieren, deren Faszination man sich nur schwer entziehen kann. Vier Alben wurden seit 2005 veröffentlicht. Die beiden letzten, „Mavericks“ (2010) und „Transitions“ (2013) schafften sofort nach Erscheinen den Einstieg in die Top 5 der schwedischen Albumcharts, und auch hierzulande blicken Johnossi auf stetig wachsenden Erfolg. Nun kehrt das Duo gleich mit einem Doppelschlag zurück: Im November werden sie eine neue EP veröffentlichen, die Ausblick gibt auf das im Frühjahr 2017 erscheinende, fünfte Album. Gleich im Anschluss gehen Johnossi auf große Europa-Tournee, die sie zwischen dem 1. und 11. März auch zu sechs Konzerten in Leipzig, München, Köln, Münster, Berlin und Hamburg nach Deutschland führen wird.

John Engelbert und Oskar „Ossi“ Bonde waren gerade einmal 12 und 15 Jahre alt und hatten erst wenige Monate zuvor damit begonnen, ihr jeweiliges Instrument zu erlernen, als sie entschieden, dass sie als Duo dereinst um die Welt touren werden, um die Menschen mit ihren mitreißenden Songs zu verzaubern. Für diesen Weitblick und die Entschlossenheit muss man ihnen Tribut zollen, denn genau so kam es. Und kaum hatten Johnossi eine Handvoll Songs beisammen, stießen sie auch bereits auf großes Interesse von Fans und Plattenfirmen. Genau drei Konzerte genügten, um den ersten Plattenvertrag zu unterschreiben. Und noch bevor das Debütalbum „Johnossi“ erschienen war, wurden sie von ihren schwedischen Kollegen The Soundtrack of Our Lives auf eine landesweite Tournee mitgenommen, wo sie jeden Abend viele hundert neue Fans finden konnten.

Eine Würdigung und Technik, die sich auch durch ihre weitere Karriere ziehen sollte: In vielen Ländern waren unter den neu gewonnenen Fans auch solche, die selber erfolgreich Musik machten und Johnossi deshalb mit auf Tournee nahmen, um sie einem größeren Publikum vorzustellen. So fanden sie in Deutschland eine große Fanbasis, nachdem die Sportfreunde Stiller sie auf persönlichen Wunsch auf ihre Konzertreise mitnahmen. In den USA half ihnen eine landesweite Tour mit den Shout Out Louds, die schwedischen Rock-Überflieger The Hives nahmen Johnossi mit auf ihre Japan-Tournee, und im Vorprogramm von Bands wie Razorlight und Mando Diao tourten sie durch ganz Europa. So eroberten die beiden Jungspunde Stück für Stück die ganze Welt.

Es ist dabei kein Zufall, dass Johnossi ihre Anhänger intensiv durch das Livespielen fanden. Denn wo andere Duos, die im Studio dank Overdubs und Postproduktionen hervorragend funktionieren, im Konzert zuweilen etwas an Druck und Vielschichtigkeit einbüßen, drehen Johnossi auf der Bühne erst so richtig auf. Bonde spielt ein druckvolles, vertracktes und oft sehr tanzbares Schlagzeug, und Engelbert ist ein wahrer Derwisch an der Gitarre, der seinem Instrument mit einer Vielzahl an Effekten die unglaublichsten Klänge entlockt. Dazu singen beide schillernde Satz-Harmonien, die in der großen Tradition der schwedischen Popmusik stehen. Damit erreichen Johnossi zwei vollkommen unterschiedliche Fankreise: Zum einen die Radiohörer, die vor allem eine eingängige Melodie schätzen, zum anderen den Underground mit seinem Faible für unkonventionelle und eigenständige Indie-Musik.

Entsprechend wächst die Begeisterung für die Band weltweit mit jeder neuen Veröffentlichung. In Schweden gehören Johnossi schon lange zu den sicheren Hit-Garanten, wie etwa auch der Gewinn eines schwedischen Grammis als „Pop Group of the Year“ belegt. Und auch im europäischen Ausland wächst die Akzeptanz ihres druckvollen Indie- und Gloom-Pops von Album zu Album.

Karten gibt es hier: http://bit.ly/JohnossiMuc

Johnossi was last modified: Januar 13th, 2017 by vollblutTEAM