Der Weg einer Freiheit & Regarde Les Hommes Tomber

Samstag, 7. Oktober 2017 - 20:00

Feierwerk (H39, Kranhalle, Orangehouse) / München

Der Weg einer Freiheit kommt nach München.

Foto: Sophia Weinberg

DER WEG EINER FREIHEIT & Regarde Les Hommes Tomber

DER WEG EINER FREIHEIT wurde im Februar 2009 mit der Veröffentlichung des ersten selbstbetitelten Albums von Nikita Kamprad (Gitarre, Bass, Songwriting) und Tobias Jaschinsky (Gesang) in Würzburg, Deutschland gegründet. Das selbstproduzierte und -vertriebene Debüt war innerhalb weniger Wochen ausverkauft und durch die ersten Reviews und Interviews zog man die Aufmerksamkeit der Presse und verschiedener Labels auf sich.

Im Januar 2010 unterschrieb die Band einen Vertrag beim Berliner Label Viva Hate Records, das kurze Zeit später das Debüt Album wiederveröffentlichte – dieses Mal nicht mit Drumcomputer, sondern mit echtem Schlagzeug, eingespielt von Christian Bass (Heaven Shall Burn), neuem Mix und dem Bonustrack “Ruhe”. Wenig später absolvierte die Band ihren ersten Auftritt im Rahmen des Friction Fests in Berlin zwischen Bands wie Bohren & Der Club Gore, Entombed, Crippled Black Phoenix und Amenra. Weitere Konzerte im Vorprogramm bekannter Szenegrößen wie Wolves In The Throne Room und The Black Dahlia Murder folgten.

2011 folgten die ersten großen Festivalauftritte auf dem Summer Breeze Open Air, Barther Metal Open Air und Wolfszeit Festival sowie Supportshows für die befreundeten Neaera. “Unstille” hiess das zweite Album, das im Juni 2012 über Viva Hate Records veröffentlicht wurde.

Ab 2012 folgten Umbesetzungen nd Touren durch Russland, Norwegen und Frankreich und man spielte 2014 auch auf dem grössten Metal-Festival Israels, dem “Deathfest” in Tel Aviv. Weitere Festivalauftritte folgten, u.a. im Rahmen der legendären Knüppelnacht auf dem With Full Force Open Air.

Im August 2015 unterschrieb DER WEG EINER FREIHEIT einen Vertrag beim französischen Label Season of Mist. 2015 veröffentlichte man das lang erwartete dritte Album “Stellar”,gefolgt von einer großen Tour durch Europa.

Die Band setzte ihren Erfolgskurs auf den großen internationalen Festivals wie dem Hellfest, Graspop, Resurrection Fest und Roadburn fort und das neue Album erfreute sich höchster Beliebtheit unter den Fans sowie in der Fachpresse. 2016 folgte eine umjubelter Auftritt beim legendären Wacken Open Air.

Im Januar 2017 suchte man erneut das Ghost City Recordings Studio auf, um das vierte Album komplett in Eigenregie aufzunehmen und zu produzieren. Nach der Fertigstellung des Mixes wurde Anfang März der neue Bassist Nicolas Ziska als permanentes Bandmitglied angekündigt und in diesem neuen Line-Up spielte die Band ausgewählte Konzerte im Vorprogramm von Heaven Shall Burn.

Das neue Album (TBA) wird voraussichtlich Ende August 2017 via Season of Mist erscheinen, gefolgt von einer ausgedehnten Headliner Tour im September/Oktober.

 

Regarde Les Hommes Tomber

Als die französischen  REGARDE LES HOMMES TOMBER (deutsch: “Schau, wie die Männer fallen”) 2013 ihre selbstbetitelte erste LP veröffentlichten, weckten sie riesige Erwartungen sowohl bei traditionellen Metal-Fans als auch bei Freunden von Sludge und Post-Metal, mixten sie doch einen dunklen Doom mit starkem Black-Metal in einer einzigartigen Art und Weise.
Am Ende des Jahres hatten sie die prestigeträchtigen Bühnen von Hellfest, Motoclutor und des Roadburn Festivals geentert und dabei Clubshows zusammen mit wichtigen Acts der modern Metal-Szene gespielt, ob nun Enslaved, Kylesa, Yob, Napalm Death oder Wolves In The Throne Room.

Ihre seltenen Liveshows, im Dunkeln gespielt, mit einem massiven und schweren Sound wurden mehr und mehr von den Fans besucht. 2015 folgte das zweite Album der Band mit dem Titel  “Exile”. Einerseits sog man den Einfluss des aktuellen Post-Black-Metal-Hype auf, distanzierte sich aber auch andererseits, indem REGARDE LES HOMMES TOMBER  ein tief persönliches Album aufgenommen hatten, das tief im Metal steckte, aber auch emotional eine dunkle und atemberaubende Stimmung verbreitete.

Hier ein kleiner Einblick mit dem Song “Letzte Sonne” von Der Weg einer Freiheit:

Der Weg einer Freiheit & Regarde Les Hommes Tomber was last modified: April 5th, 2017 by vollblutTEAM

Anathema

Freitag, 20. Oktober 2017 - 19:00 / 20:00

Backstage Werk / München

Anathema kommt nach München.

Foto: target concerts

Anathema

und Special Guests ALCEST

 Einlass: 19.00 Uhr.

Nach den gefeierten Alben „Weather Systems“ (2012) und „Distant Satellites“ (2014) melden sich Anathema nun mit ihrem elften Studiowerk „The Optimist“ (Kscope/Edel, VÖ: 09.06.2017) zurück und kommen im Oktober/November auch auf Deutschland-Tour und mavhen dabei am 20. Oktober in München (Backstage Werk) halt!

Wie aus Bandkreisen zu hören war, wartet das neue Album mit der „dunkelsten, herausfordernsten und ungewöhnlichsten Musik“ der Bandgeschichte auf. Die Fans dürfen vom im Winter 2016, von Tony Doogan (Mogwai, Belle And Sebastian, Super Furry Animals) in Studios in Donegal und Glasgow aufgenommenen, Werk also einiges von den versierten Ambient-Rockern erwarten. Die elf Tracks von „The Optimist“ reißen noch mehr Grenzen nieder denn je. Bei aller Experimentierfreude bleiben sich Anathema dennoch treu. Vom schreienden, gitarrengetriebenen Postrock des Songs „Springfield“ über die Film-Noir-artige, jazzige Brillianz von „Close Your Eyes“ bis hin zur klugen Electronic bei „San Francisco“ ist das Album eine Reise voller Wunder. Zweifelsohne ihr bisheriges Meisterwerk!

Anathema werden von den Gitarre spielenden Brüdern Daniel und Vincent Cavanagh angeführt. Mit dabei sind Drummer John Douglas, Sängerin Lee Douglas, Bassist Jamie Cavanagh und Keyboarder Daniel Cardoso.

Bereits seit 1990 aktiv, gehören Anathema mit zu den wichtigsten britischen Vertretern für avancierte Rockmusik. Ursprünglich als Doom-Metal-Band 1990 gegründet (damals nannte man sich noch Pagan Angel), entwickelte sich die Band im Laufe der Jahre und nach diversen Umbesetzungen zur Rockband mit einem Faible für Prog-Rock und atmosphärische Sounds weiter. Inzwischen nannte man sich Anathema (aus dem Griechischen: Kirchenbann, das Verfluchte) und mit dem Album „A Fine Day To Exit“ (2001) etablierte man einen eigenen Stil, der u.a. von Pink Floyd beeinflusst scheint. Heute gehört man zusammen mit den musikalisch verwandten Porcupine Tree mit zu den herausragenden Vertretern britischen Prog-Rocks.

Anathema was last modified: März 30th, 2017 by vollblutTEAM

Phil Campbell & The Bastard Sons

Samstag, 18. März 2017 - 21:00

Strom München

Phil Campbell rockt die Bühne mit seinen Söhnen. | Foto: Promoters Group Munich

Phil Campbell rockt die Bühne mit seinen Söhnen. | Foto: Promoters Group Munich

Phil Campbell & The Bastard Sons

Im Prinzip hat der walisische Gitarrist Phil Campbell in seiner Karriere alles erreicht. 32 Jahre lang war er der Gitarrist von Motörhead, nahm in dieser Zeit 16 Studioalben mit den britischen Rockern auf, gewann einen Grammy – neben vier weiteren Nominierungen – sowie zahllose weitere Preise wie etwa zwei Golden God Awards des Metal Hammer sowie einen Kerrang! Award. In einer Umfrage wurde Campbell auf Platz 20 der „100 einflussreichsten Waliser aller Zeiten“ gewählt (noch vor Landsmännern wie Schauspieler Anthony Hopkins oder Autor Roald Dahl), zudem gilt sein Gitarrenspiel als eines der konsistentesten auf der britischen Insel.

Kurz: Phil Campbell hätte sich problemlos zur Ruhe setzen können nach dem überraschenden Tod von Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister sowie dem anschließenden Ende dieser wohl wichtigsten Hardrock- und Heavy Metal-Gruppe Großbritanniens. Doch stattdessen gründete er eine neue Band – mit seinen drei Söhnen Todd, Dane und Tyla: Phil Campbell & The Bastard Sons waren geboren. Ihre selbstbetitelte Debüt-EP, im vergangenen November erschienen, macht viel Geschmack auf das anstehende erste Album, denn es zeigt druckvollen, zeitlosen Rock’n'Roll von Musikern, die sich ganz der rohen Energie verschrieben haben. Zwischen dem 13. und 16. März kommt das Quintett, das neben Campbell und seinen Söhnen noch aus dem Sänger Neil Starr besteht, erstmals für drei Konzerte in Köln, Berlin und Hamburg live nach Deutschland. Nun wurden noch zwei Zusatzshows angekündigt: Am 18. März gastiert er in München, am 19. in Ludwigsburg.

Phil Campbell war gerade einmal 16 Jahre alt, als er mit dem Erwerb seiner ersten Gibson Les Paul-Gitarre den Weg des professionellen Rockmusikers unumstößlich einschlug. Zu dem Zeitpunkt hatte der im walisischen Pontypridd geborene – und bis heute dort lebende – Musiker bereits seit sechs Jahren in zahlreichen Formationen gespielt und unter anderem auch als musikalischer Begleiter einer Comedy-Truppe gearbeitet; ein Faible, das er bis heute betreibt, inzwischen allerdings als Leiter seiner eigenen Campbell Comedy Corporation.

1979 gründete er, beeinflusst von den Gitarrengrößen dieser Zeit wie Jimi Hendrix, Jimmy Page und Todd Rundgren, die Heavy Metal-Band Persian Risk, mit der er zwei Alben veröffentlichte, bevor er 1984 von Lemmy Kilmister zu einer Audition für den frei gewordenen Posten des Motörhead-Gitarristen eingeladen und in der Folge angeworben wurde. In den anschließenden 32 Jahren tourte Campbell mit Motörhead fast ohne Unterlass um die Welt und nahm mit ihnen 16 Alben auf. Für rund 90 Prozent aller seither entstandener Motörhead-Songs gilt er als Co-Songwriter, manch ein großer Band-Hit stammt sogar allein aus seiner Feder – darunter All-Time-Favourites wie „Orgasmatron“, „Going To Brazil“ oder „Rock Out“. Kurzum: Mit Motörhead wurde Campbell zu einer Legende der englischen Musikszene – und ohne den tragischen Verlust von Lemmy Kilmister im vergangenen Jahr wäre die Geschichte wohl auf ewig so weitergegangen.

Nach der Auflösung von Motörhead in der Folge von Kilmisters Tod formierte Campbell zunächst eine Supergroup unter dem Namen Phil Campbell All Star Band mit Mitgliedern von Straight Lines, The People The Poet, Dopamine und Attack! Attack! und nahm mit dem Slipknot-Percussionisten Chris Fehn ein (bislang noch nicht erschienenes) Soloalbum auf. Doch sein Hauptaugenmerk liegt seit dem vergangenen Jahr auf einer einzigartigen Familien-Unternehmung: Zusammen mit seinen drei Söhnen Todd (Gitarre), Dane (Schlagzeug) und Tyla (Bass) sowie dem Frontmann und Vokalisten Neil Starr gründete er das Quintett Phil Campbell & The Bastard Sons. Deren erste, selbstbetitelte EP sowie einige wenige, weithin gefeierte Festival-Auftritte im vergangenen Sommer belegen, dass sich Phil Campbell noch einmal zu einem Neustart aufgeschwungen hat, der in Hingabe, Begeisterung und Leidenschaft für pure, druckvolle Rockmusik seinesgleichen sucht.

Karten findet ihr hier: http://bit.ly/PhilCampbellMuc

Phil Campbell & The Bastard Sons was last modified: Februar 7th, 2017 by vollblutTEAM

Trivium

Samstag, 11. März 2017 - 19:30

Theaterfabrik München

Trivium gehen auf EuropaTournee und kommen nach München.

Foto PGM

Massive Thrash Metal-Walzen mit Trivium

Die Genre-Legenden wieder auf Tournee
Achtes Album erscheint voraussichtlich im Frühjahr
Im Februar/März 2017 Tournee durch sechs deutsche Städte

Die Urgewalt der US-amerikanischen Thrash Metal-Heroen Trivium ist legendär. Ihre intensiven Konzerte zählen zu den besten des Genres, ihre kommerziellen Erfolge wachsen seit einem Jahrzehnt stetig. So stiegen Trivium mit ihrem 2011er-Album „In Waves“ erstmals in die deutschen Top 10, in den USA und England in die Top 20. Der 2013 veröffentlichte Nachfolger „Vengeance Falls“ erwies sich als ebenso erfolgreich, was ihnen die Ehre einbrachte, 2014 die magische Grenze von mehr als einer Million verkauften Tonträgern zu erreichen – und dies mit höchst fordernder, progressiver Musik. Ende 2015 erschien „Silence In The Snow“, Triviums siebtes Studio-Werk, an dessen Gesamtkonzept die Band seit 2007 engagiert gefeilt hat. Mittlerweile wurde auch eine Vielzahl neuer Songs für das kommende, achte Album komponiert, hierfür wird eine Veröffentlichung im kommenden Frühjahr angepeilt. Unlängst bekanntgegeben wurden nun die Daten für die kommende Europa-Tournee, die Trivium zwischen dem 22. Februar und dem 24. März auch zu sechs Shows in Berlin, Hannover, Leipzig, München, Stuttgart und Köln nach Deutschland führen wird.

Trivium aus Orlando/Florida gehören nicht nur zu den fleißigsten Heavy Metal-Vertretern, sie sind auch eine der progressivsten Kräfte der Szene. Ihre fulminante Mischung aus brachialen Arrangements, kunstvoller Instrumentierung und komplexem Songwriting verhalf ihnen zu großer Anerkennung dies- und jenseits des Atlantiks. Ihr Arbeitsethos ist enorm: In fünf Jahren erschienen vier Alben, parallel spielten sie weit über 800 Konzerte. Gitarrist Matthew Heafy ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied der einstigen Schülerband Trivium, aus der innerhalb von 20 Jahren eine der versiertesten modernen Metal-Formationen reifte. Von großen Melodiebögen bis zu brutalen Thrash Metal-Momenten, von kompakten Song-Peitschen bis zu ausufernden Epen bieten sie ein breites Spektrum. Ihre Qualität liegt im perfektionierten Zusammenspiel der Elemente.

Auf „In Waves“ bündelten Trivium die stilistischen Exkursionen der Vorgänger erfolgreich. Die Kritiker sahen dies nach Erscheinen des Albums ähnlich: „Die Songs klingen wie ein Querschnitt aus ihrem gesamten Repertoire und ergeben den Charakter eines definierenden und definitiven Trivium-Sets“, urteilte das britische Fachblatt ‚Kerrang!‘. Ein achter Platz in den deutschen Charts sowie hohe Notierungen in zahlreichen anderen Ländern markierten Triviums bisherigen kommerziellen Höhepunkt.

Das 2013 veröffentlichte Album „Vengeance Falls“, auf dem sich Trivium ganz auf die traditionellen Elemente des Thrash Metal besannen, untermauerte ihren Status als weltweit führende Formation des Genres, die dem Thrash Metal immer wieder neue Impulse verleiht. Dies belegte in bestechender Weise auch das bislang letzte Album „Silence In The Snow“, ein komplexes Biest von Platte, das den Sound und insbesondere die Aufnahmetechniken aus den frühen Tagen des Metal aufgreift: Rund um die Aufnahmen zur Platte studierten Heafy  und seine Mitstreiter Corey Beaulieu (Gesang, Gitarre), Paolo Gregoletto (Bass) und der neue Schlagzeuger Paul Wandtke all die großen Klassiker-Alben von Metallica, Dio, Judas Priest, Iron Maiden und anderen und versuchten, die besondere Magie dieser Platten mit neuen Eigenkompositionen auszudrücken, in denen jeder Ton eine klare Funktion und Aufgabe hat.

Trivium beweisen damit erneut ihre Ausnahmestellung im zeitgenössischen Metal und blieben auch im 16. Bandjahr nicht stehen. Wie auch die anschließende Tournee bewies, die sie zwei Mal rund um den Globus brachte, wobei die Band immer wieder auch Zeit fand, neues Material zu komponieren. Und so betonte Matthew Heafy erst kürzlich, dass die Songs des nächsten Albums in großen Zügen bereits stehen, man sich nur noch zurückhalten wolle mit einem konkreten Veröffentlichungstermin, um nicht unter Druck zu geraten.

Trivium was last modified: Januar 25th, 2017 by vollblutTEAM

KoRn

Sonntag, 2. April 2017 - 19:30

Zenith - Die Kulturhalle

Korn tourt mit ihrem aktuellem Album. | Foto: Live Nation

Korn tourt mit ihrem aktuellem Album. | Foto: Live Nation

KoRn

KoRn revitalisierten ein ganzes Genre, das zu Beginn der 90er als höchst uncool galt: Heavy Metal. Mit ihrem Sound avancierten KoRn zu den wichtigsten Protagonisten des Genres. Mehr als 35 Millionen verkaufte Tonträger und zwei Grammys untermauern ihre innovative Kraft. Dieses Potenzial zeigt sich auch auf ihrem mittlerweile zwölften Album „The Serenity of Suffering“, das am 21. Oktober erscheint und stilistisch eine Rückkehr zu ihren Anfängen manifestiert. Denn seit der festen Rückkehr von Gitarrist Brian „Head“ Welch an ihrer Seite besinnen sich KoRn auf ihre alten Stärken. Rund um das neue Album geht die Band wieder auf Welttournee und wird zwischen dem 24. März und dem 2. April fünf Konzerte in Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München spielen. Als Special Guests werden sie auf dieser Tour begleitet von Heaven Shall Burn und Hellyeah.

Sie sind Vollblutmusiker seit Kindesbeinen. Sänger Jonathan Davis, die Gitarristen James „Munky“ Shaffer und Brian „Head“ Welch, Bassist Reginald „Fieldy“ Arvizu und Drummer David Silveria begannen ihre musikalische Laufbahn bereits als Teenager. Shaffer, Arvizu und Welch spielten in einer Band, und auch der damals 13-jährige Silveria war Mitglied eines gemeinsamen Projektes. Als man ihnen den charismatischen, mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz gesegneten Sänger Jonathan Davis empfahl, waren KoRn geboren. Schnell fand das Quintett eine gemeinsame künstlerische Sprache. Gelangweilt von den aktuellen Rockklängen einerseits und dem Dasein als frustrierte Jugendliche in einem Vorort andererseits, schufen sie einen Sound des Widerstands: Sie kombinierten die Wut und Wucht brachialer Metal-Musik mit tief tönender Düsternis. Verbunden mit expressionistischen Ausbrüchen in Richtung Hip-Hop, Hardcore und Noiserock schufen KoRn auf diese Weise ein neues Genre.

Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erzeugte 1994 gewaltiges Interesse an diesem wütenden Echo. Die Nachfolger „Life Is Peachy“ (1996), „Follow The Leader“ (1998), „Issues“(1999), „Untouchables“ (2002), „Take A Look In The Mirror“ (2003), „See You On The Other Side“ (2005) demonstrierten nicht nur ihre enorme Schaffenskraft, sondern stehen ebenso für den ungebremsten Erfolg von KoRn: Nahezu jedes Album erreichte die Top 3 der US-Charts.

2005 stieg Brian „Head“ Welch aus und KoRn arbeiteten als Quartett weiter. 2007 ersetzte Schlagzeuger Ray Luzier David Silveria. Es folgten „Untitled“ (2007), „Korn III: Remember Who You Are“ (2010) und „The Path Of Totality“ (2010), das selbst eingefleischte Fans überraschte. Das Album wich deutlich vom bisherigen Stil ab, da sie für die Produktion Kollaborationen mit jungen DubStep-Produzenten eingingen. Das Resultat ist eine einzigartige, aufregende Melange aus Metal, Dance- und kantigen DubStep-Sounds.

2012 wurden die Zuschauer des Carolina Rebellion Festivals Zeugen einer triumphalen, tränenreichen Reunion, als Brian „Head“ Welch seinen Part im Song „Blind“ zum Besten gab. Nach Heads Rückkehr begab sich die Band 2013 zusammen mit Produzent Don Gilmore (Linkin Park, Three Days Grace) ins Studio. Ohne sich vorher abgesprochen zu haben, waren sie sich über das gemeinsame Ziel einig, die beste Platte ihrer Karriere zu schreiben. Das Ergebnis auf „Paradigm Shift“ waren elf Songs, die den einzigartigen, ursprünglichen KoRn-Sound mit neuen Elementen kombinierten.

Im Anschluss an eine weitere Welttournee konzentrierte sich die Band umgehend auf das nächste Studiowerk, um das Album-Dutzend vollzumachen. Parallel spielten sie weltweit einige ausgesuchte Konzerte, um ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem fulminanten Live-Ritt durch ihre Karriere zu feiern. Diese Konzerte, sagte Bassist Fieldy, hätten auch einen Einfluss auf das neue Werk „Serenity of Suffering“ gehabt: „Bei diesen Konzerten, auf denen wir aus jeder Phase ein paar Songs spielten, wurde uns wieder einmal bewusst, mit welcher Energie und rohen Kraft wir einst begonnen haben. Das sollte sich unbedingt auf dem neuen Album widerspiegeln.“ Und man hört es auch – in jedem mächtigen Akkord.

Hier finden Sie Karten: http://bit.ly/KoRnMuc

KoRn was last modified: Januar 13th, 2017 by vollblutTEAM

Children Of Bodom

Dienstag, 21. März 2017 - 20:00

Theaterfabrik München

Children Of bodom kommt nach München. | Foto:   Nuclear Blast

Children Of Bodom kommt nach München. | Foto: Nuclear Blast

Children Of Bodom

Seit zwei Jahrzehnten gehört das Quintett Children of Bodom zu den unermüdlichsten – und nicht zuletzt auch deshalb erfolgreichsten – Acts der finnischen Musikszene. Wenn die Band aus Espoo nicht gerade im Studio ist, um ein neues Album aufzunehmen, befindet sie sich fast ununterbrochen auf Tournee auf der ganzen Welt. Bis auf den afrikanischen Kontinent haben Children of Bodom so ziemlich jedes Land dieses Erdballs bereits mit Konzerten beglückt; dank ihres enormen Arbeitsethos und stets ein neues, aktuelles Album im Gepäck. Seit 1997 erschienen neun Longplayer, von denen acht in die finnischen Top Ten und fünf bis an die Spitze der Charts stiegen. Und auch hierzulande sind Children of Bodom konstant sehr erfolgreich: Seit ihrem 2005er-Album „Are You Dead Yet?“ kletterte jede neue Platte in die Top 20 der deutschen Charts – und dies mit einer höchst angriffslustigen, energetischen Mischung aus Black-, Thrash- und Melodic-Death-Metal. Zwischen dem 8. und 27. März kommt der Fünfer wieder einmal auf Deutschland-Tour mit Konzerten in Hannover, Stuttgart, München, Dresden und Berlin – im Gepäck das aktuelle Album „I Worship Chaos“.

Als sich 1992 die Formation Inearthed im finnischen Espoo zusammenfand, drückten die drei Gründungsmitglieder Alexi „Wildchild“ Laiho (Gesang, Gitarre), Samuli Miettinen (Bass) und Jaska Raatikainen (Schlagzeug) noch die Schulbank. Zu der Zeit waren sie gerade einmal 13 Jahre alt, aber bereits tief verwurzelt in der in Finnland weitverbreiteten Metal-Kultur. Bis 1997 arbeiteten sie mit wechselnden Zweit-Gitarristen – sowie, nach dem Umzug Miettinens in die USA im Jahr 1995, auch mit wechselnden Bassisten – an der Ausformulierung eines vollkommen eigenen Stils, der sich jeder klassischen Kategorisierung in die zahlreichen Metal-Subgenres entzieht. Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb die Band 1997 bei einem kleinen belgischen Label; nachdem dieser Vertrag allerdings extrem ungünstige Konditionen für die Band beinhaltete und sie nur kurz darauf einen deutlich besseren angeboten bekamen, nutzten sie den Trick einer Umbenennung sowie Umbesetzung, um dieses neue Angebot wahrzunehmen. Children of Bodom waren geboren, und damit auch der Einstieg in eine professionelle Karriere, die sich bis heute durch ein beachtliches Arbeitsethos auszeichnet.

Bereits das noch im gleichen Jahr erschienene Debütalbum „Something Wild“ kletterte in die Top 20 der finnischen Charts. Mit dem zwei Jahre später veröffentlichen „Hatebreeder“ knackte die Band erstmals die Top Ten in Finnland und stieg auch in weiteren Nationen, darunter in Deutschland, in die Hitlisten. Schier endlose Tourneen mehrten ihren Erfolg zusätzlich, und so sprach man schon bald von der neuen finnischen Metal-Sensation. Dank ihres Talents, die jeweilig spezifischen Merkmale vieler Metal-Subgenres miteinander zu verbinden – etwa den gutturalen Gesang des Black-, die kompromisslose Härte des Thrash- sowie die opulenten Keyboard-Flächen des Melodic-Death-Metal – fanden Children of Bodom in den unterschiedlichsten Szenen viele Fans.

Von Album zu Album mehrte sich der Erfolg weltweit. So schafften sie es mit ihrem vierten Album „Hate Crew Deathroll“ (2003) erstmals an die Spitze der finnischen Charts, erreichten mit dem Nachfolger „Are You Dead Yet?“ (2005) ebenfalls zum ersten Mal einen Eintrag in die US-Billboard Charts (wo seither jedes neue Album gute Chartsplätze verzeichnen konnte) und platzierten sich mit dem 2008er-Album „Blooddrunk“ in den Top Ten Deutschlands und in den Top 40 von England. Dabei wurde ihr Stil durch einige Besetzungswechsel sowie durch eine recht schicksalhaft schwere Zeit ihres Frontmanns Alexi Laiho über die Jahre immer härter und kompromissloser.

Ihr aktuelles, neuntes Album „I Worship Chaos“ zeigt Children of Bodom, die heute neben den beiden verbliebenen Gründungsmitgliedern aus Henka Seppälä (Bass), Daniel Freyberg (Rhythmusgitarre) und Janne Wirman (Keyboards) bestehen, von einer bestechend souveränen, in jedem Moment aber ebenso frischen und stets herausfordernden Seite. Damit setzt sich fort, was für diese Band schon immer galt: Man lässt sich nicht beirren und macht einfach weiterhin diese mitreißende, Grenzen sprengende Metal-Musik.

Tickets gibt es hier: http://bit.ly/ChildrenOfBodhomMuc

Children Of Bodom was last modified: Januar 11th, 2017 by vollblutTEAM

KIB präsentiert Django 3000 – Ticketgewinnspiel

Donnerstag, 6. April 2017 - 20:00

Freiheiz München

Foto wurde uns vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.

Foto wurde uns vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.

KIB präsentiert Django 3000

 

Südkorea, Russland und das bayerische Hinterland – an so unterschiedlichen Orten haben die Musiker von Django 3000 in den letzten Jahren ihre berüchtigte Bonaparty gefeiert. Auf ihren Reisen haben Flo, Jan-Philipp, Kamil und Michi viele Erfahrungen gesammelt, die sie nun in ein neues Album einbringen konnten. Gipsy Disco war gestern – die Djangos von heute rocken über alle musikalischen Grenzen hinweg. Stellenweise eine Prise Heavy Metal, aber auch einen Hauch von Jazz. Neu sind die Synthesizer, die den erdigen Klangteppich fliegen lassen. Live werden Django 3000 deshalb zu fünft mit Keyboarder die Bühne rocken.

Gewinnt 1×2 Tickets

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KIB präsentiert Django 3000 – Ticketgewinnspiel was last modified: März 29th, 2017 by vollblutTEAM